Andalusien: die Herbstblüher

Wir sind mit Air-Berlin von Paderborn über Mallorca (umsteigen mit Aufenthalt) nach Malaga geflogen, haben dort den Mietwagen übernommen. Zuerst waren wir in Ardales für 2 Nächte, sind dann übersiedelt nach Tarifa für einige Tage, dann 1 Nacht in El Coronil bei Moron, dann weiter in die Sierra de Grazalema für 2 Tage, von dort dann wieder nach Tarifa, die letzten 2 Tage dann wieder in Ardales.

Eine Übersichtskarte zeigt die Plätze, an denen wir fotografiert haben und die Lage der Hotels:
Das Jahr war sicher sehr gut geeignet, es hatte wohl schon recht früh geregnet, so dass wir N. cavanillesii kaum noch blühend, dafür immer wieder fruchtend an den aufgesuchten Orten fanden. Zudem hatte es kurz vor unserem Reiseantritt heftig geregnet, diese Starkregen kamen in der 2. Woche nochmals zurück, in Malaga mit starken Unwetterschäden im Fernsehen zu sehen. Das hat uns aber eigentlich wenig betroffen, nur 1 Tag war ziemlich verregnet. Die lag daran, dass das Wetter aus Südost kam, und offenkundig vom Gebirgszug, dessen Südspitze der Felsen voin Gibraltar bildet, weitgehend abgehalten wurde von unserer westlichen Küstenregion.
Wer denkt, er könne auf gut Glück in die Region fahren, um Narzissen zu finden, dürfte Schiffbruch erleiden: die Arten sind ziemlich selten und nur an wenigen Orten vorhanden. Es kommt die landwirtschaftliche Struktur hinzu, immer wieder große Haziendas inmitten der Felder bzw. Weidegebiete, alle Zugangswege versperrt, selbst im Wald überall Zäune (Privatbesitz). Das macht es nicht einfacher. Insofern sind wir sehr froh, dass alles gut geklappt hat, die Hotels waren in Ordnung und mit um 60 € im Mittel für das Doppelzimmer erschwinglich.
Erfreulich war eine große Zahl anderer schöner Geophyten, die wir finden konnten.

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